Kinderarmut

Kinderarmut in Deutschland

Kinderarmut

 

„Wie kommt es, dass wir in Deutschland immer weniger Kinder haben?
Glauben wir nicht an unsere Zukunft?
Kinder bedeuten Neugier, Kreativität und Zuversicht.
Kinder sind Brücken in die Welt von morgen…“
Horst Köhler, Bundespräsident der BRD,
Ansprache vor der Bundesversammlung nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten (23.05.2004)

 

In 3,6 Mio. Bedarfsgemeinschaften leben deutschlandweit 6,5 Mio. Leistungsempfänger, unter denen 1,6 Mio. Kinder unter 15 Jahren zu finden sind. Damit erhalten 13% der Kinder unter 15 Jahren Sozialgeld.

Studien belegen, dass Kinder aus sozial schwachen Bereichen oft schlechter in der Schule sind. An Hauptschulen gibt es dreimal so oft arme Schüler als an Gymnasien. Zudem werden arme Kinder in der Schule oftmals ausgegrenzt:

Weil…

  • sie nicht mit Marken-Klamotten mithalten können
  • die Eltern die Klassenfahrt nicht bezahlen können
  • sie kein Geld für das Kino haben
  • sie an ihrem Geburtstag keine Feier veranstalten
  • uvm. …

Das belastet und wirkt zudem auf die schulischen Leistungen. Ein schlechter Schulabschluss verringert die Chancen auf eine gute Ausbildung. Das Driften in die Arbeitslosigkeit scheint fast sicher. Ein Armutsteufelskreis schließt sich.